Brave neue Welt?
2008-07-01
Mit dem Mobiltelefon und seiner Sperrigkeit als Wort begrüßte uns alsbald das Kunstwort Handy. Auf Englisch, seiner Herkunftssprache, bedeutet es handlich oder auch behänd, ward aber in Bezug auf jene Telefone im englischen Sprachkreis noch nie gehört.
Ist die deutsche Sprache tatsächlich so wortarm und unflexibel, dass wir Anglizismen auch noch falsch verwenden müssen oder liegt es doch einfach am Neudeutschen selbst und seiner Affiliation mit „Coolness“ –neudeutsch doch eher „Coolheit“?
Zugegebenermaßen ist ja Handy noch recht sinnvoll, klar sagt man lieber Handyvertrag als Mobiltelefonvertrag, Zweisilbigkeit ist oft von Vorteil im Umgangssprachgebrauch.
Doch warum man andere verwandte Ausdrücke aus dem Bereich der Mobiltelefonie halb ausdeutscht, bleibt mir weiterhin verschlossen. Beispiel Prepaidkarte. Prepaid macht ja schon Sinn, man sollte das ganze nicht Vorausbezahl-Karte nennen, aber warum dieser Begriff den vormals eigentlich bereits etablierten „Wertkarte“ verdrängt hat, ist ein totales Rätsel.
Es zeugt nicht gerade von Selbstbewusstsein und Stolz, wenn man sich seiner Sprache so schämt, dass übliche Ausdrücke von, in diesem Fall sogar längeren, Anglizismen verdrängt werden. Ob tatsächlich pathologische Veranlagungen in diese Richtung eine Rolle spielen, überlasse ich dann doch Psychologen, es fällt lediglich auf.
Ohne jetzt irgendjemandem die alleinige Schuld aufbürden zu wollen, denn wir alle gebrauchen die Begriffe und das sogar recht inflationär, sodass sich ein jeder selbst an der Nase nehmen sollte. Aber der Vorreiter dieser Bewegung ist wie so oft, wenn es um Neudeutsches geht, die Werbeindustrie. Die Werber agieren frei nach dem Motto, was sich gut anhört, wird verwendet, ob es das Wort gibt („Flauschigkeit“bei Waschmitteln?) oder aus dem Englischen kommt (z.B. das Handy Bundle als komplett Angebot). Solange es ein schillernder Begriff ist, ist es ja auch egal, ob es richtig gebraucht wird, die deutschsprachigen Verbraucher können ja eh nicht Englisch.
Kein Wunder also, dass vielerorts Lehrer, Übersetzer oder auch „Natives“ auf die Barrikaden gehen, um der Verhunzung unserer Sprache entgegenzuwirken. Allerdings bleiben solche Aktionen meist recht wirkungslos, aber immerhin dürfen wir uns regelmäßig über ein neues Unwort des Jahres freuen.
0 Comments | Link to This | Back to top
Handyvertraege mit Zusatzgeschenken
2008-06-23
Bei der Unterzeichnung eines neuen Handyvertrages hat man oft die Möglichkeit, ein neues Handy, je nach Modell entweder gratis oder gegen Aufzahlung, mit zu kaufen. Doch mit neuen Handyverträge hat man heute nicht nur mehr die Möglichkeit, seine Telefonkosten zu senken und Mobiltelefone günstig zu erwerben. Viele Anbieter arbeiten aktiv mit Herstellern anderer Produkte zusammen, um dem Kunden einen Zusatznutzen zu bieten und mit die Entscheidung für einen Handyvertrag noch einfacher zu machen.
Beim Handyvertrag mit Laptop erhält man zu Vertragsabschluss einen nagelneuen Laptop kostenlos dazu. Selbst wenn man schon einen Heimcomputer besitzt, bietet ein Laptop größere Unabhängigkeit und mobile Computerlösungen. Gerade aber wenn man selbst noch keinen eigenen Computer besitzt, ist ein Laptop das ideale Einstiegsgerät. Aufgrund der einfachen und mobilen Bedienbarkeit und des geringen Platzbedarfes kann der Laptop überall mit hin genommen werden und kann auch im Akkubetrieb genutzt werden. Auch für Menschen, die nicht viel unterwegs sind, bzw. nicht unbedingt ein mobiles Computergerät benötigen würden, eignet sich der Laptop, da er schließlich auch problemlos als fix platziertes Standgerät eingesetzt werden kann. Egal ob für das Home Office oder nur für den Privatgebrauch. Ein Laptop ist ein multifunktionales Gerät und bietet viele Vorteile im Gegensatz zu einem Standgerät. Leider sind Laptops aufgrund dieser vielen Vorteile meist auch eine etwas kostspielige Angelegenheit.
Umso besser ist es, wenn man den Laptop gleich zum Handyvertrag dazu geschenkt bekommt. Auf Wunsch kann man auch einen Vertrag für die Netznutzung abschließen. Man erhält eine Netzwerkkarte, mit der man von einem Computer oder PDA aus einfach und schnell in das Internet einsteigen kann. Besonders eignet sich die Netzwerkkarte selbstverständlich in Verbindung mit einem Laptop. Die Karte wird einfach an das Gerät angesteckt und bietet die Möglichkeit mobil zu surfen und Daten aus dem Netz herunter zu laden. Optimal also, wenn man bereits einen Laptop gratis zum Handyvertrag erhält.
0 Comments | Link to This | Back to top
Fenster zur sauberen Umwelt
2008-06-22
Der oberösterreichische Maschinenhersteller Technoplast hat den europäischen SolVin Innovations Award gewonnen, eine international hoch angesehene Auszeichnung für Forschung und Entwicklung im Maschinenbau.Technoplast ist als Maschinenhersteller für die Kunststoffverarbeitung einer der europäischen Tonangeber in technologischer Entwicklung und Konstruktion.
Den Golden Award verdienten sie sich mit der Erfindung einer neuen Verarbeitungsmethode namens „TC- One“. Sie senkt den Energieaufwand bei der Herstellung von Kunstoff- Fenster radikal, nämlich um bis zu 80 % und so die Kosten der Hersteller.
Der große Award ging vor allem wegen der anderen Vorteilen dieser Verarbeitungsmethode an Technoplast. Neben der Kostensenkung verhilft diese neue Werkzeugkonstruktion zu einem größeren Beitrag zum Umweltschutz.
Und durch die Energieeinsparung ist es sogar Dritte- Welt- Ländern mit einem niedrigeren Budget möglich, in solche Maschinen ertragreich zu investieren. Sie könnten dadurch in einen Industriezweig einsteigen, der kostengünstig ist aber internationalem Standard entspricht und international wettbewerbsfähig ist.
Auf der anderen Seite sind so produzierte Kunststoff- Fenster sehr gut abdichtend und bei einem erwarteten Verkauf von 2 Millionen Fenstern allein in Deutschland und Österreich würde ein großer Beitrag im Umweltschutz geleistet werden, da ja jeder Haushalt weniger Energie zum Heizen verbrauchen würde.
Technoplast- Inhaber Werner Kampichler wird selbst damit beginnen, das „TC- One“- Verfahren international zu etablieren, er besitzt Technoplast- Niederlassungen auch in Russland, China und den USA.
Er sieht ehrgeizig in die Zukunft von Technoplast, durch die Auszeichnung mit dem Innovations Award möchte er die stolze Position von Technoplast in Europa stärken und vor allem die Rolle als Forschungsführer ausbauen. Werner Kampichler ist überzeugt davon, dass in der Entwicklung im Maschinenbau „das Ende der technologischen Fahnenstange noch lange nicht erreicht“ ist.
0 Comments | Link to This | Back to top
Werbegeschenke – Kunden beeindrucken
2008-05-11
In der heutigen Zeit sind viele Firmen darauf aus, besonders Jugendliche mit ihren Ideen und Produkten zu beeindrucken. Das junge Publikum ist der neue Zielmarkt. Ein Unternehmen welches neu auf den Markt tritt, sollte sich nicht zu schade sein, günstige Werbegeschenke dazu einzusetzen, um potentielle Neukunden zu werben. Und Jugendliche kann man mit Werbegeschenke am besten ködern. In der Regel kennt man Werbegeschenke wie beispielsweise Kugelschreiber, Feuerzeuge oder Kalender.
Es gibt aber euch deutlich teurere Werbegeschenke. Diese werden dann vergeben, wenn ein Kunde besonders häufig in dem Unternehmen einkauft. Bei Jugendlichen sind vor allem USB-Sticks, Handys, etc. beliebt, die man bereits für wenige hundert Euro Einkaufsguthaben bekommt. Die Werbegeschenke werden meist mit dem eigenen Firmenlogo versehen, so dass das Produkt oder die Firma in Erinnerung gehalten wird. Es gibt im Internet beispielsweise spezielle Shops, in denen man diese Produkte mit dem eigenen Logo bedrucken kann. Neben dem Bedrucken, gibt es auch Stanz- und chemische Verfahren, die für den Logoaufdruck verwendet werden. Es gibt auch witzige Werbeartikel, die durchaus ihren Nutzen haben. Den meist ist es so, dass wenn ein Werbegeschenk besonders ausgefallen ist, sich das der potentielle Kunden am besten merken kann. Dabei sind keine Grenzen gesetzt.
Viele Unternehmen setzen auf Süßigkeiten mit dem eigenen Logo eingeprägt, andere versuchen so genannte „Bürotools“ zu bedrucken, die im täglichen Büroalltag den Kunden ermuntern sollen. Hier gibt es beispielsweise lustige Anspitzer oder das Squeezie-Kissen, mit denen man seinen Stress abbauen kann. Einfach das Kissen in die Hand nehmen und drauf rumkneten. Aber auch lustige Ventilatoren oder Bildschirmschoner können kreative Werbegeschenke sein. Für junge Unternehmen können diese besagten Werbeartikel nur vom Vorteil sein, um das Unternehmen noch bekannter zu machen. Zu beachten ist nur, dass man diese Artikel meist nur in größeren Stückzahlen bekommt. Man sollte mindestens 50 oder 100 Artikel pro Werbegeschenk einplanen.
0 Comments | Link to This | Back to top
Unzertrennliches Geschwisterpaar
2008-05-11
Lange Zeit galten Internet und Technik als solches. Vor allem als das Netz noch in den Kinderschuhen steckte und nur eine Verknüpfung zwischen Hochschulen oder Militärbasen darstellte.
Zu dem steckten ja in erster Linie Mathematiker, Physiker und andere angewandte Techniker hinter der Entwicklung, an Informationstechniker konnte man anfangs wohl kaum denken.
Erst als das Internet dann Pubertätsreife –um bei der Lebensalter-Metapher zu bleiben- und somit größere Publizität erreichte, spezialisierten sich einige dieser Fachleute zunehmend auf die neue –und bald äußerst lukrative- Sparte.
Im Silicon Valley konnte man Millionen scheffeln, weil die vielen noch unbekannte Informationsvernetzung großen Absatz versprach und sich als das Zukunftsmedium herauskristallisierte.
Erst als der Datenhighway dann mit der Zeit auch privaten Nutzern ohne große Vorkenntnisse, natürlich nur durch Benutzermasken wie Windows oder Linux, zugänglich wurde, trennten sich die Wege des Netzes und der Technik.
Bis heute, im Erwachsenenalter des Netzes, wo die Techniker lediglich einen verschwindend kleinen Anteil an der breiten Masse der Nutzer darstellen und das Gros ganz normale Verbraucher ohne jedwedem technischen Hintergrund sind.
Das soll aber nicht bedeuten, dass sich das Internet von der Technik verabschiedet hat, ganz im Gegenteil, hinter den Kulissen bereitet noch immer ein Heer von Informationstechnikern –mittlerweile ein breiter und eigener Berufsstand- den Otto-Normal-Verbrauchern das Netz in mundgerechte Häppchen auf.
Sie erstellen klare und verständliche Benutzeroberflächen, geben technischen Beistand, wenn sich wiedermal „das Internet aufgehängt hat“ und beraten alle möglichen Menschen dabei, sich einen ordentlichen Auftritt im Net zu verschaffen.
Ohne diesen Pionieren des Genres war und wäre das Internet in seiner heutigen Form niemals zustande gekommen, verbergen sich doch hinter den einfachsten Anfragen zeilenlange Algorithmen, die bestenfalls eine handvoll Leute auf dem Planeten deuten kann.
Von einer Trennung ist das Geschwisterpaar Internet und Technik also noch meilenweit entfernt, obwohl sich vordergründig das Gewicht verlagert und die Beziehung geändert hat.
0 Comments | Link to This | Back to top
Created with ShoutPost